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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
448
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448 Zeugmß der Wahrheit

Schlange sich in dem Allerbesten mit ein,menge, nnd wann sie aus den sündlichen,eitlen, sichtbaren Dingen vertrieben sey, sichdesto fester und unvermerkter in einen an,deren Schlupfwinkel, nämlich im Geist-und Göttlichen, einniste; weswegen dann ^GOtt, um dieses erschreckliche Eigen gründ- Plicher auszurotten, genöthiget sey und gut Dfinde , der Seele alle ihre empfangene geist-jiche Tröstungen, Gnaden, Licht und Kraft, ich!der Empfindung nach, zu entnehmen, und >Osie in Dürre, Finsterniß, Unvermögen, und M ZEmpfindung ihres tiefsten Verderbens, gleich- , Äsam ganz alleine zappeln zu laßen; ja wohl «,gar, nachdem es die Umstände und Beschaf-senheit der Seele, oder GOttes Vor-nehmen über sie erfodern, sie an mancherlei Ä,schwere Versuchungen, Anfechtungen, und»l,ß,andere schmerzliche Leiden öfters eine geraume s d,Zeit zu überlaßen. Wovon obgedachte er- Mleuchtete Seelen vieles ;u guter Nachricht, s mStärkung und Trost für bedrängte Herzen ^schriftlich hin und her nachgelaßen haben, Aso hier aber anzuführen zu weitläufig ist, und ^auch unnöthig scheinet.

34. Ehe wir aber etwas mchreres von ^solchen Läuterungswegen sagen, ist es hoch- ^riöthig zu erinnern, daß man diesen Standmit dem so eben berührten Stand unterdem Gesetz nicht vermischen mäße; denn tz.»obschon in manchen Stücken und Eigen- »H,schäften eine Übereinkunft ist, so find ^

doch