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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
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442
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442 Zeugniß der Wahrheit

tur, und in ihnen selbst, nicht ein Haar best ^ser erkennen, als jene. Solche und derglei-chen Wirkungen fließen aus der Betrachtung ^ .dieser Wahrheit, welche aber alle, durch dieschlimme Folge, die hieraus so unverschämt ^hergeleiret wird, vereitelt und verkehret wer- ^den.

27. Nämlich:Weil das Böse, und Mdie Wurzel des Bösen in uns sey, derhal-den mäße solches auch ausbrechen, und sich ^so rodt arbeiten." Wie! Ist man dannso gar verblendet, daß man keinen Vernunft Mtigen Schluß mehr machen kann? Bedenket jeinmal, wenn einer sagte: In deinem Gar- ^ten ist viel Unkraut, und Wurzlen zum Un- Mkraut, derhalben mußt du es auch hervor- jkommen laßen, damit es von sich selber todtwachse. Gehet nicht ein jeder von uns, so ^bald ers nur bemerket, hin, und gräbet es ^aus, damit es nicht hervorkomme; oder, er »bricht es doch so weit ab, als er es sehenund finden kann, damit es wenigstens nichtSamen tragen, und sich ins Unendliche ver- ..mehren könne. Sollte denn unser allmäch- Ltiger, allweiser Erlöser.nicht Rath wissen, ^das Unkraut aller Sünden und Eigenheitenaus dem Innersten der Seinigen auszurotten, ^oder er müßte zulaßen, daß dieses Uebel,welches er so sehr hasset, alles ausbreche, ^aufwachse, und sich endlich dergestalt, todtarbeite?

28. Ja,