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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
443
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nach der Gottseligkeit.

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7 r8. Ja, ich meyne, es sollte sich todt ar-beiten, eben wie das blühende Unkraut in ei-nem wüsten Garten. Es ist so weit davon,daß durch die Ausbrüche der Sünden dieSünde sich sollte zu todt arbeiten und aufhö-ren; daß vielmehr ein jeder williger Aus-bruch der Sünde dieselbe immer mehr nähret,stärket und vermehret. Alle eitle, sündlicheThaten, die mit Willen geschehen, gebärenglsbald ihres gleichen, d. i. neue Sündenbe-gierden in der Seele, welche nicht eher nochanders sterben, als in wahrhafter Buße undAenderung des Willens, durch die GnadeIEsu Christi, weil sie eine ewig-unsterblicheWurzel haben, nämlich den Willen des Ge-wächs. Und darum irrer nichr; Gsrr läßtsich nichr sporren: denn was der Menschsäer, das wird er auch armen. U)er aufsein Fleisch säer, der wird vom Fleisch dasVerderben ärnren: wer aber aus den Geistsäet, der wird vom Geist das ewige Le-ben ärnren. Gal. 6, 7. und 8.

29. Es streitet dieser Grund all zu offen-barlich wider das Leben und die Lehre IEsuChristi, und aller Heiligen, weil er den Wegöffnet zu den allergröbsien Gottlosigkeiten undLastern. Und wenn man es dienlich erach-tete, besondere Exempel davon anzuführen,würde man gewiß mehr als eines benennenkönnen von Menschen, die in Deutschlandund anderen Ländern durch diesen Weg von

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