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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
441
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nach der Gottseligkeit.

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Gd!

wirket wird, dennoch vor GOtt in unsselbst Sünder sind und bleiben, solches isteine theure Wahrheit, die nicht genug an-gedrungen werden kann: Eines Tdeils, da-mit der Mensch in einer bloß äußerlichen Fröm-migkeit und tugendsamem Wandel vor denMenschen nicht beruhen, «roch seine Gerech-tigkeit vor GOtt darin suchen möge; wienicht weniger hauptsächlich, und ins beson-dere, darum, daß er auch selbst von demAnfang seiner Bekehrung an, die verborgen-ste Regungen der verderbten Art inwendigin seinem Herzen möge bemerken und ein-sehen lernen, und darneben ein Gefühl undGesicht seines tiefen Verderbens bekommen,und alsbald sich nach einem allmächtigenErlöser umsehen, der als ein zweischneidigesSchwerdt, durch die lebendige Wirkungenseines Geistes, die Sünde mit ihrer Wurzelbis auf das innerste Mark entdecken, undauch endlich ausrotten möge; wozu,gewißalle eigene, und bloß natürliche Kräfte undAnstrengungen unmöglich hinreichen können.Andern Theils, damit selbst weit geförderteund sehr gereinigte Seelen allezeit in tiefsterDemüthigung und Vernichtigung ihrer selbstvor GOtt, und in der bloßen Abhänglich-keit von ihm, und von dem Einfluß seinerGnade mögen gehalten werden, wie nichtweniger in der Demuth und im erbarmendenMitleiden mit ihrem Nächsten, auch selbstden größten Sündern, weil sie sich von Na-E e 5 tur,