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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
440
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44» Zeugniß der Wahrheit

und will man sich dann lieber gottlos, undder Welt gleich stellen? welches GOtt dochso ernstlich verboten, und zu strafen gcdrohet ^hat. Summa, hat man bisher geheuchelt, E

(wie man sagt) so thue man Buße, undsey ins künftige aufrichtig, und thue das Gute »aus einfältigem Herzen und Absicht, was man Vvorhin aus Verstellung möchte verrichtet ha« D Eden, wo man nicht in jener Ewigkeit von ilBGOtt als ein Uebelthäter will verurtheilt und », ^gerichtet werden. M

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III,«

25. Sehet hier noch einen scheinbaren -d

Vorwand der falschen Freiheit. Man sagt:»Das Böse, so da äußerlich begangen wird, V,»sey doch inwendig in dem Menschen. Ob E»ers nun innehalte, oder ausbrechen laße, so ^»sey er doch vor GOtt, vor wie nach, ein»Sünder, weil die Wurzel des Bösen in ^»ihm liege; und solche müße doch, über kur; ftP»oder lang, in die wirkliche Frucht ausbre- Äg>»chen, bis es sich selbst todt und ausgearbei- ^»tethabe."

26. Der erste Theil dieses Satzes ist eine Äsehr nützliche Wahrheit; der andere Theil ^aber, oder die Consequenz, eine sehr schäd- tz»,liche Lüge. Daß die Wurzel alles Bösen ^von Natur in uns ist, und wir daher, Mwenn schon äußerlich nichts Böses ausge- ,

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