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tig zu Werk, weil er inwendig es mit GOttm,d der Gottseligkeit hält, und sich dochäußerlich aufführet, als wenn ers mit derWelt und Eitelkeit hielte.
rz. Dieser Grund, daß man sich sostellen müße, wie man ist, wäre richtig,wenn wir noch in dem Stand und in derBeschaffenheit wären, worin uns unserSchöpfer geschaffen und gesiellet hatte. Dawir aber nun durch den Sündenfall eineandere Gestalt angenommen, und uns da-durch verstellet haben; so ist es nicht alleinkeine Heuchelei, sondern im Gegentheil einunumgänglich nothwendiger Weg, um vonaller Verstelltheit los zu werden, daß wiruns wieder ganz anders, und in eine an-dere Form stellen, und stellen laßen, alswir uns jetzt von Natur befinden; nämlich,daß wir wieder gleichförmig werden demEbenbilde GOttes, von Außen rnd Innen;denn dieses ist die Form, die Gestalt undder Stand, worin und wozu wir geschaffensind, und demnach nicht eine fremde und un-eigene, sondern die uns ursprünglich, natür-lich und eigen ist.
24. Man sagt: man müße und wollesich nicht fromm stellen, da mans doch in-wendig noch nicht sey. Allein, ist mannoch nicht fromm? so ist es ja hoheZeit, daß man es trachte zu werden, undsich auch äußerlich so bezeige. Oder, mußEe 4 und