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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
437
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nach der Gottseligkeit.

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Heuchelei; sondern fürs erste, um die innereVerderbniß durch die äußere Thaten nicht zunähren und zu stärken, welches in folgendemPunct näher wird gezeiget werden. Und dannauch zweitens, um durch diese Enthaltungdes Bösen GOtt und Menschen zu zeigen,daß ich, ungeachtet aller widrigen Regungen,die ich mit Leidwesen in mir fühlen muß, dochnun von GOtt einen anderen Smn und wil-len bekommen habe, der dem Bösen feindist, und gern durch JEsu Geist und Gnadevon solcher Eitelkeit erlöset seyn wollte. Undso heuchelte ich nicht, sondern ich wäre in soweit aufrichtig und einfältig, weil ich auswen-dig nur zeigte, was ich inwendig liebte undverlangte: vielmehr wär es eine schlimme Heu-chelei und Verstellung, wenn ich anders zuWerk ginge, und mit meinem bösen Thunmeinen inwendigen, verborgenen, guten Wil-len verläugnen und verbergen wollte.

rr. Um der Einfältigen willen wollen wirnoch durch ein Gleichniß die Sache erklären.Dem ich z. E. mein Jawort gegeben habe, mitdem halte ichs, und bin von seiner Partei,ob ich gleich von dessen Feinde wider Willengefangen gehalten würde; und wenn ich demFeind gute Worte geben, und mich auf-führen wollte, als ob ich von seiner Parteiwäre, so verstellete ich mich, und heuchelte:dagegen aber wäre es eine löbliche Aufrichtig-keit, wenn ich, auch da ich in des FeindesEe z Macht