l.Theil. I5sster Brief. 417
uns ihn lieben, denn er hat uns erst gelie-bet! Amen.
Mülheim,den 8 . May 17)4»
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Der izoste Brief.
Von dem schädlichen Zurückkehren zu sich selbst,und eigenen Ueberlegen und Sorgen.
Geliebte Schwester!
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F>ein voriges und auch jetziges Briefchen^ Hab ich mit Verwunderung gelesen; nichtmit Verwunderung über deine Sünden,Elenden, rc. sondern mit Verwunderung überdie beständige Zurückkehrungen zu dir selbst,welches das größte Stück deiner Elenden ist.Was hast du mit dir zu schaffen? Du bistJEsu übergeben, der auch aus unaussprech-lichem Erbarmen auf sich genommen hat,dich nach seiner Weise zu reinigen. Warum,du dummes Kind! warum läßt du ihn nichtmachen, ohne weiter nach dir umzusehen?So oft bist du vom HErrn, und so oft bistdu von mir, seinem armen Knecht, versichertworden, daß es keine Gefahr habe; daß dieHand des HErrn in und über dir sey; daßkeine eigentliche oder vorsetzliche Sünden inErst.BU.TH. Dd deinem