Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
392
Einzelbild herunterladen
 

Zyr Geistliche Briefe.

gelanget, wohin er wollte; er hat den Ort Mgefunden, wo er ruhen kann. Da dürfen 5'^wir nicht allein nicht auskehren, bei einigemgeschaffenen Dinge Trost zu suchen, weil wir Man dem Einen gnug haben; sondern wir haben Mauch für die Zeit nicht nöthig unser Gutes M!oder unser Böses anzusehen, welches nur eine N li>tVerstreuung wäre. In dem Einen Gut, Whaben wir alles Gut, und in diesem Gut zubleiben, vernichtiget alles Böse. Lastet uns Mdann alles und auch uns selbst dalaßen und kBdem HErrn überlaßen. Sehe nur GOtt an; A hrichte deine Meynung in allen Dingen lauter- KAlich auf ihn, so wohl in dem, was du thust, Mrals in dem, was du leidest; siehe, liebe und MHumfasse GOtt in allem, und freue dich in Fch>ihm und feinem willen, ohne deinen Wil- Wlen und eigenes Vergnügen zu achten. Nimm ßalles an als den Willen GOttes, leide alles Mals den Willen GOttes, und tbue alles als Mden Willen GOttes : dann wirst du nimmer Kmsündigen; sondern was Köstliches finden in UMdem Geringsten, was Süßes in dem Bitter- ?W jsien, und was Beförderliches in dem, wasdir eine Hinderniß zu seyn scheinen möchte,

Das süße Kind JEsus segne dich, und drücke W gjdich auf sein Herz; ja führe dich ganz hinein eia«in sein Herz; daß du als ein inniges Rind HMdes Herzens und der Ewigkeit Mit ihmwerdest! Und in ihm segnet dich auch meine U,Seele, und bleibet mit dir in diesem Punktund Grund der Innigkeit in IEsu ewig