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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
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Der iz6ste Brief.

Von Licht, ^insterniß und Leiden, und wie mansich darinnen zu verhalten.

In der Gnade JEsu geliebte Freundin» AMund Schwester! ßH«

<>bzwar die Beschwerden und Beschäfftigun- ^^ gen, die ich wegen des Krankseyns undSterbens meines Bruders gehabt habe, und E»'noch habe, mich verhinderet haben, an dichzu schreiben; so haben sie mich doch nicht hin-deren können, an deine Seele zu gedenken, »"Wund selbige, wiewohl in Schwachheit, der MMLiebesaufsicht unsers Immanuels anzubefeh- ,

len.

Ach! wie so herzlich gönnete ichs dir nicht,daß dieses wonnereiche Himmelslicht (ich mey- kldmmne unser Gottkind ) das Innerste deines See- Ag«lengrunds besuchen, erquicken, und erwärmen, WßiWoder doch aufs wenigste die düstere Nebel und ^Ungewitter des Unglaubens, und die Kräfteder Finsterniß vertreiben möchte! Es wirdsolches auch geschehen; des guten Vertrauens KMi!bin ich zu dem HZrrn. Er wird das Licht IM,,aus der Finsterniß Hervorkommen laßen: aberalles zu seiner Zeit, und in seiner Ordnung,und nicht nach dem Gutdünken der triftigen «,ENatur und Eigenheit.