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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
381
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I. Theil. izzster Brief.

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sondern Last und Noch ist, daß ich mancheVerderbniß wider Willen an und in mir füh-len muß; du stehest den verdeckten Gnaden-grund wohl; ob ich mich schon wegen meinerNoch nicht kenne, so erkennest du doch meineSeele, und weißt, wie ichs meyne; ja duerkennest meine Seele, auch mitten in allemJammer, als die Deine: und ich will auchkeinen anderen erkennen, als dich allein inaller Noch. Ja, in Zeit und Ewigkeit sollsdabei bleiben! Amen.

Also leider, und also bethet und freuet euchim HErrn! Erhebet euer mattes Gemüth inIhm, der unveränderlich, selig, herrlich undgut bleibet, und verlieret euch kindlich in Ihm.Seine Güte kann viel eher euer Elend ver-schlingen, als ein glühendes Eisen einen einzi-gen Tropfen.

Es lebe das Kindlein der Liebe, undsegne euch! In demselben verbleibe

Euer

Mülheim, schwacher Milpilger.Aks den 20. Julii 17 r

Der