z?2 Geistliche Briefe.
ten können. Morgen, oder übermorgen mußich vielleicht auf ein paar Tage nach C., da Eeine recht liebe Schweller tödtlich krank ist,und mich noch gern sehen wurde; weiß dochnoch nicht gewiß, ob ichs werde thun können. MIch weiß, und sehe es manchmal im Geiste Man, daß dirs, in deinem Ort und Umständen, Dfast eben so wunderlich und veränderlich im «BAeußeren ergehet. Ach GOtt! möchten wir ziF"nur zu aller Zeit, und in allem, abgeschiedene Wund innige Kinder bleiben, nach dem theuren DDBerufGOttes über uns! welches meine Seeledir ins besondere wünschet. M
Die Zeit leidets nicht, deinen Ersteren Mmumständlich zu beantworten; will aber doch et- «was weniges zu deiner Beruhigung darauf Wsagen: Zuförderstaber ersuche ich, daß du die tzAAusdrücke nicht mehr gebrauchen wollest : Och Wlege es auf dein Gewissen , u. dgl. Solche WAusdrücke machen einen schüchtern. Ich gebe Milmein Schreiben oder Reden gar nicht für HWorte GGrres ans, als nur in so weit sichGOtt derselben aus Herunterlaßung bedie-- Dnen will. Daß ich aber sonst, nach empfan-genem Licht von oben, in aller Treue in Sa- Mßchen des Gewissens zu reden und zu rathenbegehre, davon wirst du ja ohnedem überzeugt U jstyn. itz
Ich sage dann, daß dein gegenwärtiger ^innerer Stand gut und von GOtt sey, ob er ^wohl noch nicht fest und geistlich genug ist.
Es ist bei dem Frieden, den du empfindest, ^
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