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I. Theil. irzster Brief.
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Schwester, was wir vermögen in uns selber,und was wir sind in uns selber, und wie höchst-nothwendig es dir ist, viel, und wo möglichallezeit, eingekehrt zu bleiben im kindlichenGrunde bei GOtt, der unsere alleinige Kraftund Tugend ist. Die Wirkung unsererStrauchlungen muß diese seyn: Immer de-mütiger und bloßer in GOtt zu bleiben»Ps. 73, 2Z.
Nun, wir vergessen dann unseren Kochwieder, und ersenken uns mit allem in das^ Meer dieser unendlichen Liebe, welche uns ge-' näher ist, als wir denken. Liebe dieseU Liebe nur, und habe sie so viel lieber, je elen-der du bist. So viel und so lange du in die-sem Grunde bist, so viel und so lang har deinir, !"s Christenthum Grund; nicht mehr und nichtweniger. Wäre solche Uebung nur eine bloßeEinbildung, wie es die Anfechtung nennet,so gebe GÖtt, daß diese Einbildung nur mEwigkeit währen möge, so wirst du rvefen^^ lich heilig und selig seyn. Wandle nur ohneArgdenken fort auf diesem Wege; so werdendie thätlichen Früchte mit der Zeit unwider-M schlich beweisen, daß der Baum gut ist.
zchllle einfallende Zweiflungen laß wieder aus--E fallen, und überlaß dich dem HErrn ohneScrupuliren.
Dein äußerer Stand und Band kann GOttnicht binden, daß er dich nicht zu einer großenHeiliginn sollte machen können. Ich versichere,Zr - daß
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