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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
356
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Geistliche Briefe.

daß die Pflaster, welche GOtt braucht, dei-nen Wunden recht dienlich sind. Halte dichnur bei allem sanft und abgeschieden inGDrr, und gegen alle, die dich üben.

Die Zeit nöthiget mich, abzubrechen. GOttwill dich zu seinem ganzen und ewigen Eigen-thum haben. Es ist gewiß zu groß und zuviel für uns: allein, es ist also sein Wohlge-fallen. Was sollen wir sagen, als nur lie-ben den, der uns ohne Ursach liebet? Er han-delt mit uns, als ein GOtt, d. i. wunderbar-lich, über und wider alles Verdienst, damitseine Glorie so viel mehr hervorleuchte in denelendesten Vorwürfen. Er lebe ewiglich in

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S

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Ich habe auch eine kurze Reise vor; opferemich in diesem und in allem GOtt auf, wieich auch deiner nicht vergesse, und in demselbenverbleibe.

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Mülheim,den 17. Merz 1722.

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