l Ukü
l. Lheil. i2ister Brief.
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ihm besehen, sowohl in - als außer dem Ge-bet!), d. i. stelle dir die unbegreifliche, liebrei-che und herrliche Gegenwart GOttes durch denGlauben vor, zu allen Zeiten, und an allenMen. Diesen gegenwärtigen GOrr berhean, beschaue, bewundere, liebe, und verehre,und halte dich mit ihm, und seinen unendlichenVollkommenheiten auf, so viel und so gut dukannst; laß ihn sehen, alles was du bist,und was du thusi; thue alles vor seinenAugen, ihm zu Lieb und Ehren, ohne Ne-benabsicht. Was du in dir fühlest, oder sie-ichW, sowohl vom Bösen als vom Guten,M davon wende die Augen sachte ab; opfere-sW-es dem gegenwärtigen GOtt im Glaubendaß er es besehe und beurtheile. Kurz!mußt Gü)tt und das Seine besehen;und Gd)rr muß dich und das Deine be-leben. Wer viel das Seine, oder sich selbstdesiehet, der wird entweder kleinmüthig, oder'hochmüthig, wovor uns der HErr bewahren^ wolle! In welchem verbleibe
Dein
Mülheim,s den A. Febr. i7Zr.
bB'
geneigter Bruder imHErrn.
Der