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Der i2iste Brief. K
Dem aufrichtigen Sinn, Gott zu lieben, schadenkeine Abwechselungen. GOtt ansehen, und ich!sich von ihm besehen laßen. M
W
Adam sterbe, IEsus lebe in uns! ^
Geliebte Freundin»! ^
F>eine beide angenehme Brieflein habe erhal- ß, s^ ren. Es ist mir lieb, daß dein Sinn -Mnoch fest bleibet, allem gern absagen zu 6 ^wollen, und GOtt zu lieben von ganzemHerzen. DerHErr erhalte und erfülle solches kWselbst in dir! «dH
Alle Abwechslungen von Licht und Fim ^sierniß, Dürre und Geschmack hindern nichts, W!so lange dieser aufrichtige Sinn des Gemüthsfest bleibet. Und geriethe man etwa (welchesGOtt verhüte!) davon ab, so muß man nurmit einem stillen Leidwesen sich wieder dahinkehren; und solches so oft, bis man endlich Hnicht mehr fället. Bei dem inwendigen, vonGOtt geschenkten, aufrichtigen Grund mußman sich am meisten halten, und sich des widri-gen Theils nicht annehmen.
Uebrigens wiederhole ich meine vorigeLection! Siehe GVcc an, und laß dich von
ihm