Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
340
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Z4<> Geistliche Briefe.

halten: und sollte man auch diesesmal nichtdadurch zur Ruhe kommen, so bekäme mandoch dadurch die nöthjge Kraft aus GOtt,um nicht leicht überwunden zu werden.

Die Zeit läßt nicht zu, was mehreres zuschreiben. Der HErr nahe sich immer mehrzu uns, auf daß wir uns können zu ihm na-hen ! Er führe uns immer wesentlicher aus al-ler Kreatur und Selbstheit in das göttlicheElement seines Friedens, und gebe auch ge-nügsame Gnade und Weisheit, im Aeußerenvorsichtiglich zu wandten! Ich empfehle michin dein Andenken, und verbleibe, nebst herz-licher Begrüßung

Dein

Mülheim, schwacher Mitpilger»

den 27. L)ct. 1731.

Der n8te Brief.

Bei Entdeckung der Eigenheit im kindlichen Der.trauen zu GOtt bleiben, ist ein Beweis derGnade.

Geliebter Freund und Bruder!

DAie kurz die Zeit auch ist, auf dein ange-nehmes Brieflein zu antworten; so findemich doch innerlich geneigt, dir mit wenigem

Lu