I. Theil. ii7ter Brief.
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bei den Geschafften, eine versäumte Zeitder Absonderung schon wieder eingewonnenwerden.
Die widerwillige Regungen, oder Aufstei-gungen einiger Unlauterkeit zur Zeit der Ein-sammlung , sind reinigend durch die Wir-kung der Gnade. Man muß seine Seele da-bei trachten in Geduld zu besitzen, ohne durcheigene Arbeit, oder zu große Störung esnoch schlimmer zu machen. Dieses ist dir genugbekannt: nur thue ich noch hinzu, daß alledergleichen Regungen und Versuchungen unsnicht so sehr mäßen hindern in der Einkehr,sondern daß sie uns vielmehr zu einer lauterenund mehr geistlichen Arr der Einkehr führenund helfen sollen; und das geschieht durch fol-gendes geheime Kunstsiücklein. Mitten un-ter dergleichen Störungen und Verwirrun-gen wolltest du dich doch gar gerne innigft inGOtt kehren, und ihm stille halten; da istnun nichts anders zu thun, als daß deine An-dacht ganz sanfte dem ganzen verwirrten Theilentsinke, und sich eben so sachte und ganz un-vermerkt bei dem tieferen Theil, daß so gernwollte, halte, und sich in GOtt neige; wiedann solches schon von selber geschieht, ohnedaß man sich viel drum bewegen darf. Könnteman auch dergestalt auf einmal den Feindennicht entwischen, so müßte man ganz ruhigeben solche Uebung wiederholen, und sichallemal, fo lange als man könnte, mit demGe-merk bei dem innigen Willen des GrundesZ) L hql-