Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
338
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z;8 Geistliche Briefe.

mir dazu von verschiedenen Orten und Per- ^sonen sehr günstige Vorschläge und Anbierun-gen einige Zeit her geschehen; es ist aber bis Enoch weit genug davon, daß ich zu der- ^gleichen etwas resolviret hätte; davon, bitte Bich, alle diejenige zu versichern, so darnach M.fragen möchten. Das könnte aber wohl seyn,daß ich mich künftighin bisweilen auf etliche WTage in die Stille retirirte, zue Erquickung !>Mbeides des Leibes und des Gemüths, nach Mdem Wohlgefallen GOttes; davon ist aber kk«eben nicht nöthig, daß es ein jeder weiß. Im ichGeiste bleibe dennoch verbunden mit allen GOtt- ichisuchenden; werde mich auch ihres äußeren MUmgangs, ohne sonderbare göttliche Führung, Wnimmer gänzlich entzichen. Mi

So lieb ich die äußere Abgeschiedenheit Mund Entwicklung aus den manchfaltigen »dGeschäftten habe, und so nützlich ich sie in ei-- Pnneni eigenen Gemüth urtheile; eben so gern Wgönnete ich sie dir auch. Allein, Gehorsamist besser denn Opfer. Wir müßen GOtt ichdienen auf seine, und nicht auf unsere Weise; Hnur ist dieß gewißlich dabei in Acht zu neh-- lMmen: daß alle Manchfalcigkeir so viel im- Mmer möglich abgeschnirren, und einge- ^schränket, das übrige aber, so nothwendig ^gethan oder beinhalten werden muß, in einegute Ordnung eingerichtet, und sodann mit ^einem lauteren GOtt - Meynen treulich verrich- ^tet werde. Und auf eine solche Weise würdedann, durch eine heilige Gemürhsgestalt ^