Z 28 Geistliche Briefe.
seyn: darüber wollen wir mit JEsu sprechen,und es mit dem ausmachen, aber nicht mit ^dem Teufel.
Ach! daß der liebe Freund sich nur tiefvor GOtt demüthigen und bekennen könnte, !Udaß er ein armer Sünder sey, der die Selig-keit allein von seiner freien Gnade in JEsu «Merwarten müße. Ja, könnte er seine Seele s,"und Seligkeit auf ewig an GOttes Wohl- Mgefallen aufopfern, und darin verlieren, sich Mdessen in Eigenheit nicht mehr anzunehmen, «Msondern es alles GOtt zu überlaßen, was der D"in Zeit und Ewigkeit mit ihm machen wollte, m,'so könnte er nicht verloren gehen, sondern die «WMacht des Feindes würde bald an ihm ge- Ubrochen, und seine Unruhe gestillet werden; Mwelches GOtt aus Gnaden in ihm wirken Wwolle! slW
Nach dem Aeußcren rathe ich, i. daß der Mstliebe Freund einmal zur Ader laße, wenn es lind«!noch nicht geschehen seyn möchte. 2. Daß er mEinach Nothdurft gesunde Speise zu sich nehme, ich l«und jetzt nicht viel safte, sonderlich nicht zu ZnFwenig trinke; und obwohl hitziges Getränke,als Brandtewein und starkes Pier schädlich !
ist, so schadet doch ein wenig Wein zur Stär-kung nicht, z. Daß er ohne Noch nicht lange lWstmüßig sey, sondern bei seiner gewöhnlichenArbeit bleibe, nachdem es die Kräfte etwazulaßen; und kann er gar nichts thun, daß Anker dann lieber jemand besuche, als müßigsitze, oder vieles lese; es sey denn, daß einige § ^
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