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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
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264
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264 Geistliche Briefe.

men kann. Was man nicht ändern kann,muß man als ein Kreuz, von des HErrnHand annehmen. Wir mäßen durch wunder-bare Wege gebeuget und gedemüthiget wer-den. Liebet die Einsamkeit, und das inwen-dige Gebeth, so viel es ohne Nachtheil eurer ",Hausgeschäftte geschehen kann. s-

GOtt mache euch inwendig, mit mir, "recht frei! Sonst mag es wohl gut sepn, daßihr äußerlich noch fo frei nicht sepd, wie ihr Mwohl wünschet: wer weiß, wo wir uns ver- ^ ^liefen? Laßet uns der Schickung des HErrnstille halten, und ihn uns heiligen laßen auf »SeineWeise, und nicht nach unserem Sinne! ^Das liebe Kindlein JEsus segne euch, undtröste euch, daß wir in Ibm mögen Friedenhaben, wenn wir auch sonst in der Welt, nach ? ^seiner Weißagu-ng, lauter Bedrängniß hät- ^ten! Ich verbleibe §

Euer W

Mülbeim,den 27. Hec. 1729.

armer, schwacherBruder.

W