I. Theil. 8yster Brief. rz-
8«I,i Nimm hin unser armes Herz, wie es ist,iliiH und beherrsche es freimächrig, denn deinist das Reich. Flösse uns wesentlich einioU deine Unschuld und Rindergestalt, damicIch! i du dich in uns vergnügen könnest. Amen,isiW JEsu! Amen!
Äll-
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Der 89fte Brief.
Trostfchreiben an eine Mutter, überdas selige Ab-sterben ihrer Tochter.
WHerzgettebte Freunde, und Freun-««s binnen!
hat es dennoch dem HErrn, unserm^ GOtt, gefallen, unsere C. von uns, undsich zu nehmen , ob wir gleich anders dach-M ten und hofften. Ich berraure zwar in christ-lichein Mirleiden eurer aller, und auch meinenVerlust; freue mich aber ihres glücklichenAusgangs, und seligeil Looses bei dem HErrn.M Die liebe Mutter verlieret eine geliebte Toch-^ ter, eine Stütze ihres Alters: der HErr werdeZuflucht und Stütze! Ihre Brüder und^ Schwester verlieren eine mehr als natürlicheSchwester, eine Gehülfinn und friedfertigeGesellinn des Hauses. Ich und meines gleichenverlieren eine vergnügende, treue Gesellschaftsuf dem Pilgerweg, und wir alle mit euch
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