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Geistliche Briefe.
ein gutes Exempel eines einfältigen Wandel- jstrrin der Gottseligkeit.
Doch nein! wir verlieren wenig oder nichts,wenn wir uns nur des Guten, so wir an ihrgesehen und gehabt, recht wissen zu Nutze zu ^machen; wozu von GOttes Seite viel Gnade, ' wrrnd von unserer Seite Gebet!) und Treue erfo- Bdert wird. Laßet uns ihre Person ruhig demHErrn übergeben, der sie geliebet hat! Der W«HErr harte sie uns eine Weile gegeben; der kHErr hat sie genommen; der Name desHErrn sey gelobet! Ja, sein Name sey gelo- Kbet, für die ihr geschenkte Gnadenzeit undGnade; für die ihr je und je erwiesene Güte,Geduld und Langmuch, und daß er ihr in^!Noch und Tod so treulich beigestanden, und^bis an ihr Ende den Glauben erhalten hat! ^Sollten wir uns dann, Geliebte! nicht tröstenmit ihrem gläubigen Ausgang, und ihr nunz<ßum so viel mehr Nacheilen, daß auch wir auf^jdem guten Wege mögen gefördert und vollen- ^det werden? Die Tage der Aernte sind da l tzHWeizen und Unkraut werden gesammlet, aber ^nicht beide an Einen Ort zusammen gescbüt- W,tet. Bald wird die Todessichel uns treffen.Wohl dem, der als ein reifer Weizen ange-^,troffen wird ! Der HErr lehre uns dann vonnun an wachen, bethen, und sterben, damit ^uns der Tod kein Verlust! sondern ein Ge-^winn sey! Amen, JEsu!
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