Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
238
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Geistliche Briefe.

seyn, weil esGOtt giebet und beliebe?. Solltich den Reich nichr trinken, den mir mein ^Vacer geneben bar'? iji^

Die" Geschmeidigkeit und Willenlosheit ^nehmen aller Noch und Tod den Stachel,und das widersinnige, Unbegreifliche ijt uns Dgut, und sehr gut; "denn die Kinder rsllon-niren so am besten : Daß ihr Darer allesgur machr. Sie brauchens nicht zu verste-hen; sie unterschreiben nur: Ja, Vater! alsoist es dein Wohlgefallen vor dir. Wie ichhierauf ohne mein Denken komme, weiß ich !>Aselbst nichr. >«

Nun ich wünsche euch, liebe Schwester!und den übrigen lieben Bekannten daselbst diese HwKindergestalt zum neuen Jahr, gleichwie unser janbetungswürdiges GOttkind in der Krippeuns diese Kindergestalt wirklich zubringt und Amittheilet durch seine heilige Geburt. Kommt, ^laßt uns dann mit allen, die es vor 1760 Iah- lllsillren in Bethlehem verehret und angebethet knhaben, im Geist uns vor ihm niederwerfen,mit tiefster Anbethung und Bewunderung sei- Nri>ner Menschenliebe, und mit erneuerter Schen- Elitzkung unsers Herzens, Willens und Verstau- Udes, ja unsers Ganzen, inseine unum-schränkte Macht und Regirung. Ja JEsu!vergegenwärtige du Sich unserm Geist nach Wdeinem Wohlgefallen! Rühre uns durch Meinen Grral deiner liebenswürdigen Ma- Wjestär, damit wir vor dir Niederhalten wie Walle, die dich zu der Zeit geschauer baden!

Nimm l