'» Der 84fte Brief.
; Trost - und Aufmunterungsschreiben an einen^ kranken Freund.
D In der Gnade unsers süßen Heilandesgeliebter Freund und Bruder!
tld-i
Aß
gsion deinen so sehr kränklenden Umständen^ habe von Zeit zu Zeit mirleidig vernom-men, und dir in Schwachheit den nölhigenBeistand, Gnade und Segen von dem lie-ben GOtt zugeseufzet; und solches thue ichnoch.
Ist es doch die Hand unsers lieben himm-lischen Vaters, die dieses alles schicker undregiret, ohne dessen gnädigen Willen nichtein Haar von unserem Haupte fallen kann.Ihm haben wir uns mit Leib und Seelergeben, und dabei soll es bleiben. Wir sol-len uns demnach auch in allen Leidenswegenachten und ansehen als in GOttes Hand,dem wir angehören, und der uns die gewisseVerheißung gegeben hat, daß alle Dingeuns zum Beßten dienen sollen. Fühlen undsehen wir gleich solches nicht allemal, so sollder kindliche Glaube doch den HErrn rechtfer-tigen, und mit David sagen: Alle Wegedes HErrn sind Güte und Wahrheit. CsP 3 wird