228 Geistliche Briefe.
Welch einen edlen Grund zur Seelen-beruhigung gibt das nicht, auch in Noch undTod, wenn GOtt zu unserer Seele spricht: H
Ich bin der HErr dein GOrr. Dannmag alles drunter und drüber gehen, wie der vHErr will. Ist G2)rr mir uns, wer will im!wider uns seyn? Darum gebe der HErr unsjetzt um so viel mehr Gnade und Treue zum -WGebeth, Herzenssammlung, und Einkehr imGeist, damit wir die Kraft dieses großen ^Worts: Ich bin der HErr, dein GL>cr,zu unserer Starke und Beruhigung erfahren; U ^da uns dann der wichtige Gefolg wird ein-gepraget werden, nämlich: Du sollst keine ^andere Götter haben vor meinem Ange-stchr! Darum hat allerdings ein gottergebenes ^ 'Kind GOttes doch ein großes Vorrecht voranderen Menschen, gesetzt daß man auch aller N/der zeitlichen Gerichte und Züchtigungen mittheilhaftig würde; denn auch diese dienen nur Vszur Reinigung und Gründung, und schaffenvon hinten nach eine friedsame Fruchr der K hiGerechtigkeit bei denen, die dadurch ge- «M,über sind. Es rauschen ohnedem Wind und KininsWellen zeitlicher Leiden wie ein kurzer beschwer- ch«i lsicher Traum vorbei; und dann werden wir dMin GOtt ewig ruhen, nach der Hoffnung, die Vchjer uns in Christo gegeben hat, Amen! WA
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