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Der 8zste Brief.
Trost in Kriegeslast und Unruhe.
In IEsu, unserm Heilande, herzlichgeliebter Bruder!
W F>ein Angenehmes habe zu rechter Zeit erhal-ch» ten, und daraus mitleidig ersehen, so>,!is wohl deine, als der anderen Schwächlichkeit,auch die viele Unruh, Last und Alteration,UOj die bei diesen kriegerischen Zeiten bei euchD gewesen. Ich wußte wohl so etwas, aberA nur was Allgemeines, und theils Ungewissesklj- davon: doch wundert mich dieß nicht, weilM ich weiß, daß es verboten ist, von einigenBesonderheiten zu schreiben.
ilÄc Gelobet sey der HErr, daß er bis hierzu>>,!« durchgeholfen, und größeres Unheil in Gna-Mi> den abgewandt hat! Er gebe, nach seinemgnädigen Wohlgefallen, bald Befehl, daß dasSchwerdt in die Scheide gesteckt, und desWütens ein Ende werde; schenke und erhalteuns aber indessen feinen theuren Herzensfrie-den, den die Welt nicht geben kann, aberauch kein Feind, noch äußerlicher Verlust,nehmen können, Weiler zu tief ist, und sichgründet auf GOtt und dessen Zeugniß in uns,daß er unser GOtt sey.
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