rir Geistliche Briefe.
So laßet uns dann nur fortsahren im ^Glauben, und durch den Glaubenin Geduldlaufen in dem Kampf, der uns verordnet ist!
Ich sage in Geduld; denn gewißlich, das sogar unruhige Wesen, heftige Expostuliren undAnsirengen im Gebet!) schmückt nicht genug .nach evangelischer Demuth. GOtt laßt sich inicht zwingen; zwar im Anfang bequemt ersich vielfältig nach unserer Schwachheit und AWillen: Joh. 21, 18. Wir sollen aber im-mer mehr lernen uns nach Jbm bequemen,ihm wahrlich unterthan werden, und uns kMwahrlich, wie ein Thon, in seine >^)and über- iiwgeben, daß er uns formire nach seinem, und ^nicht nach unserem Sinn. '
Die oben angeführte Stelle aus Jerem.io, 19. sott heißen: (!) wehe mir! bei mei- mgnem schrecklichen Verderben ist die Strafe Mrecht empfindlich; doch ich denke: Es ist Wauch dieses ein von GOcr zugeschicktes Lei- Wden; ich will es also willig ertragen, bis jimer mir wieder Hülse schaffet. M
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