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I. Theil. 77ster Brief.
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ic>, 19. Das muß, welches beim Jeremiain der deutschen Uebersetzung stehet, sollte willheißen; im Grundtexr stehet nichts wenigerals ein muß.
Jetzt denket der liebe Bruder, er habe kei-nen Glauben. Mein! was ist es dann, daßsie so unzufrieden macht mit ihrem eigenen Zu-stande? daß ihnen alles, was sich wider GOttin ihnen reget, so zur Marter ist? daß sie sichalles Guten so unwürdig schätzen? Was ist esdann, das sie so unaufhörlich und mir viel tau-send Thränen seufzen macht? Was ist es, dassie so verlegen und bekümmert macht, ob ihrGebeth aufrichtig? ob ihr Thun auch GOttgefalle? ob sie auch den Glauben haben?Nichts anders ist es, als eben Oer Glaube;dieser ist das Triebrad von allen diesen Din-gen. Hatten sie keinen Glauben, sie würdenso nicht zu Werk gehen. Der Glaube ist, nachseinem Grund und Wesen, die von GOtt ausGnaden geschenkte neue Lebensbewegung,wodurch ein armer Sünder stäts zu Christound zu allem Guten getrieben wird; darumbeschreibet ihn die Schrift als ein Nommenzu Christo. Joh. 6, zo. Als ein AnnekmenChristi. Job. 1, ir. AlS ein geduldigesBleiben bei Christo, auch unter dem Kreuz,ohne zu weichen. Jac. 1,1?. Hebr. io, zy.Als ein Fundament und Triebrad aller heili-gen und guten Verrichtungen^ Hebr. n.(das ganze Kapitel.)
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