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Der 78fte Brief.
Von der vortrefflichen Arzenei der Demuth.
Lieber Bruder!
hiebei kommt die begehrte Lss. äulcis. . . .V Das schaffende, erhaltende und erfreuen-de Lebenswort begleite den Gebrauch mit seinerSegenskraft, dann wirds die rechte UüenrmäulLls sepn! Amen!
Du Haft wohl gehört, lieberBruder! daßman aus Gift auch treffliche Arznei machenkann; es gehöret aber viel Mühe dazu, undeine gute Aufsicht, daß nichts vom Gift un-getödtet hinein komme. So gehts mit unseremVerderben; es ist ein Gift, und in sich höchst-schädkch und böse; man hat hohe Ursache, eszu meiden, zu verabscheuen, und nicht damitZuspielen; übergeben wir uns aber mit demallem dem theuresten JEsulein in seine Bear-beitung, und halten stille aus unter seinerHand, ohne die kurze Pein zu scheuen, sotingiret ers mit der Kraft seines Bluts, töd-tet alles Schädliche und Giftige, daß auchaus allen unfern Elenden nur die göttliche Arz-nei der Dcnimi) endlich, und bei allen be-sonderen Begebenheiten hervor kommt. DieseArznei ist aus aufrichtiger Verschmähung sei-O z ner