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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
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Der 75ste Brief.

Wie man sich zu betragen in Umständen, da mandenen, die über uns gesetzt sind, gehorchenmuß, in Dingen, die einem nach der Gnadeentzogen und zuwider geworden sind.

Geliebte Schwester!

Wicht wer Böses leidet, sondern wer Böses^ thut, der sündiget. Man muß sich seinerObrigkeit hingeben nach ihrem Willen; han-delt sie unverständig, so ist die Schuld undVerantwortung auf ihr: man muß es auchnicht mit Widerwillen thun, sondern mit eini-ger Gutwilligkeit; wie weit aber solches gehen,und nicht gehen muß, wolle der HErr insbesondere unterweisen; wenigstens in so weitwirds der HErr nicht zur Sünde rechnen,wenn man auch wider Willen was empfindet,das man nicht gern fühlet. Es mag, ja mußdemüthigen, aber nicht beunruhigen; unddurch den Segen des HErrn kann dieser Kochdie Augen öffnen, und durch solches Leidenandere unerkannte Verdorbenheiten entdecken,beugen und reinigen, um welches mitleident-lich zum HErrn flehe.

Wird aber die Ordnung der Natur über-schritten , und unverständig gehandelt; dakann man zwar auch nicht anders, als solchesN Z leiden,