196 Geistliche Briefe.
wenn man aber das nicht allezeit so haben ^kann, so bleibet man so viel mehr mit demHerzen einsam. Können wir JEsu nicht in Adie Einsamkeit folgen, dann folget er unsunter den Geschafften und dem Getümmel.
O der freundliche Heiland! Vor ihm ist al- 'stsles ein Gebeth, was man aus Liebe zu ihm ickthut. Ich weiß wohl, daß dir noch vieles E!fehlet, daß dir noch manches anklebet, unddu nicht immer so kindlich im Wege bleibst, Kals du solltest und wolltest: JEsus siehetsnoch besser, dem überlaß dich als deinem Er- Wlöser, er wirds ausführen. ^
Mache es im Gegenwärtigen so gut, alsdu immer kannst, aus Liebe zu JEsu, undwünsche, alle Tage ihm gefälliger zu werden.Uebrigens trage deine Elenden, Schwachhei-ten, und widerwillige Abweichungen mitSanftmuth, Demut!) und kindlichem Ver-trauen, daß es endlich gewiß herrlich werdeablaufen. JEsus Arzr; ich Rranker.
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Siehe doch, wie ich dir so viel mit meinemgar schwachen Kopf schreibe. Ich wollte nurzum Zeugniß meines fortdaurenden Anden-kens, dich und deinen Mann grüßen, wieauch die Schwester W., für welche diesesBrieflein mit geschrieben ist. Ich wünsche ibrein Herz voll JEsusliebe. Lebet wohl in JE-su, der euch segne!
Euer verbundener Br.
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