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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
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195
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I.THeil. 74ster Brief. 195

^ dich, mit mir, genügen! Trotz! der dir dieseMeynung bedisputiren will. Wird was andersauf die Bahn gebracht, so sep wie ein Tau-ber, der nicht höret!

Dein Beruf und Weg ist einfältig, unddarum auch ganz sicher. Nach dem Jnwen-digen mußt du dich ansehen und betragen als^ eine eigemhümliche Lreundinn IEsu; (wietief mußt du dich demüthigen wegen einesM, solchen Titels, dessen du wohl gar nichtM werth bist) und nach dem Auswendigen mußtM du dich ansehen und betragen als eine ei-B» genrbümliche Dienstmagd IEfu. Als11M feine Freundinn mußt du ihn herzlich lieben,dich mehr bei ihm halten, ihm alles kind-«Mii Eich Zutrauen, alle deine Heimlichkeiten ihmoffenbaren, dein Herz und Alles ihm geben,E und dich in seiner Güte, Treue und Selig-W keit erfreuen, so gut du es vermagst. Alsseine Dienstmagd mußt du seinem Winkrs gelaßen stehen, mit Willigkeit ihm gehorsa-men, und alles, was du thust (als, deinB Hauswesen wahrnehmen, deines Kindes war-ten, deinem Mann oder anderen dienen, undalles, was sonst zu thun vorfällt) aus sreyecÄi Liebe zu JEsu zu verrichten suchen, und keinDing gering oder hinderlich achten, was duJEsu zu lieb und Ehren verrichten kannst.

Es ist zwar auch gut, wann du Gele-genheit hast, bisweilen ein wenig mit deinemFreund in der Einsamkeit dich zu unterreden;

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