!. Lheil. 7Zster Brief. 19z
^ rung von deinem Nichts sey eine beständigeAnbethung der Allheit GOttes! Unter dirwird der HErr Raum machen, drummußt du dich nicht wollen halten, sondernsinken laßen; nicht meyne ich durch die Ue-Mi« bung der Einkehr, wozu du jetzt nicht imStande bist; sondern durch ein einfältigesDulden, Vergessen und Drangeben deinerselbst, wie man eine Sache aus der Handsinken läßt, die einem zu schwer wird, oder,M die man übergibt: dadurch wirst du alleinMa Raum finden. Du hast keine Gefahr in die««s Sünde zu sinken; der HErr wird dich halten,daß deine Rnöchel nicht gleiten , denn duB,« hast keinen sündlichen Willen. Noch eins!m« besiehe dich nicht im Unglauben; besiehe dieM Sünde nicht; und wann du es beides sehenmch mußt, so tröste dich damit, daß dein JEsusW es auch stehet, der unverändert und alleinst,« selig ist, und fange dann nur den -8ten Psalmwieder von vorne an: Herzlich lieb Hab ichchK dich, 0 HErr! u. s. w. und fürchte nicht,jB, daß dein Mund daran lüge, denn ich kenne^el), und der HErr noch besser. .Im Los-Mj laßen findest du das bloße Vertrauen. Ichbitte dich aber nochmals, wie ichs so oft ge-than: suche den Grund deines Vertrauens in«W der puren Gnade GOttes, in dem süßen Na-W menJEsu, welcher deine Stütze, dein SchirmEl ""d ewiges Heil sey, und sepn wird. Ich' N! vergesse deiner nicht.
M Dein verbundener schwacher Bruder.
^ Erst.S.i.TH. N D-r