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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
191
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I. Theil. 72ster Brief. iyl

> O>i! Dampft hernach brennet es reiner und sanfter,bis es eine innig-stille und Wonne-volle Glühtkl»««! des HErcn wird.

^ruk Ich drücke mich so was bildlich, und, wieRk es scheinet, verblümt aus; allein die Sache istM wesentlich, und dabei so einfältig und nahe,n daß es eben darum bei den Leuten dunkel undItHi verborgen heißen muß, weil sie zu klug sind,Wp und so weit von sich selber hinaus laufen. Ach!>sG könnt'ich hier mein Herz recht in ThranenL,'k ausschütten, die Blindheit der Menschen zu«D beweinen, welche ihr betrügliches BlendwerkÄWUnd ihre magere Sachen vor wüs Wesent-!i, H liches, und die wesentlichen Dinge des GeistesWcfür Phantasie und Jrrthum halten! Doch, es«Mist uns zuvor gesagt, daß der natürliche (seelische)N Mensch nichts vernehmen könne von den Din-iPwgen, die des Geistes GOttes sind: GOttMm'erbarme sich solcher!

Miß Ich beschließe denn dieses Mal mit dmM schönen Worten Davids Psalm 6s, s. da^ j,er von dem inwendigen Gederh also rühmet:Selig ist der, den du, HErr! erwählest^^Ei!iund hinzunahen machest, daß er wohne^K in deinen Vorhöfen! wir werden gesäkri-M,ger werden von dem Guten deines Dauses,v^vom -äeiligrhum deines Tempels, Amen.^ Daß GOtt uns dieser Seligkeit immerl^K Mehr theilhastig machen wolle, wünschet nebstherzlichem Gruß

Euer

l'.D verbundene Freund und Bruder.