Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
190
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lyo Geistliche Briefe.

Höhe schwebender Stein, oder ein anderesGewicht, herab auf die Erde sinket, welche Esein Mittelpunkt ist. Dieß nun ist das inwen- ^dige (vebert) üben, nämlich bei dieser Grund- DNeigung nahe bleiben, und sich mit derselbenin Verläugnung aller anderer Dinge zu GOtt ^in Christo nahen, und ihm überlaßen. ^Da wird dann unser Geist der Tempel, «iMda die Herrlichkeit GOttes im Merheiligsiennahe ist; JEsus Name der Alrar; das Hpferunser Herz, unser Wille und unser Alles; die MLiebe GOttes, welche unsere Liebesneigun-gen zu ihm durch seine geheime Berührungen »d tzentzündet, ist das ewige Feuer, dessen^,Flammen Wahrheit und Aufrichtigkeit sind. WSo viel von der Welt, Verdorbenheit und Ei-Wgenheit da ist, so viele Feuchtigkeiten sind im WHolz und Opfer, weiches von der Flamme st, lallmählig ausgetrocknet wird; diese Flamme ist rt«eben bas, was ich zuerst eine liebvolle Grund- HNeigung nannte; dieselbe äußert sich bei an- ß«Angenden Seelen, und bei denen, die in WBuß - und dunklen Leidenswegen wandien Äg jdurch ein tiefes Ach und <v! Ist die Seele Wfolgsam, so äußert sichs durch ein sanftes Ab-da Vater! oder, durch sonst was Vertrau-liches, das wie ein anmuthiges Rauchwerkaufsteiget; endlich wirds ein tiefer Grund einesbleibenden Friedens, wodurch Herz und Ge- ÄHdanken bewahret werden in Christo JEsu. HSo lang noch viele Feuchtigkeiten da sind,brennet das Feuer heftig, und gibt vielen

Dampf;