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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
189
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l. Theik. ?2ster Brief. 18-

asHi, noch völliger und inniger von allem ab-und>> zu GOtt gezogen und eingeladen werden. Esi hch wird so etwas Edles, Gründliches und Gan-i»i>« zes von ihnen gefodert; ihr Herz sagt es ih-hlch, nen von GOttes wegen, daß er sie ganz undlauterlich für sich haben wolle. Dieß wird beieinigen kräftig und deutlich, bei andereniAschwach, dunkel und allgemein gefunden;M auch wohl, je nachdem das Gemüth zerstreut,vH» oder stille ist. Inzwischen selig ist die Seele,M so diesen heiligen Ruf GOttes in sich erkennet,imijund sich demselben kindlich und unbedungeni«M überläßt!

ichii Diese obbemeldte verborgene Grundnei--lMAuntz entstehet eben daher in uns, weil unsMGOtt nun in dem Namen JEsu so innig-^M,nahe und gewogen ist. Dieser nahe LiebesgottEchtz berühret mit seiner Liebe unfern Geist, wiederMagnet das Eisen, er ziehet ihn an-und zu^«sich. Hohel. i, 4. Und daher kommt unserGeist in ein solches Bewegen und Neigen, daß er nun hinfür bei keinem Ding außerWs GOtt stehen bleiben kann. Bleibet nun eine.Wj Seele durch die Einsammlung hiebei, räu-!W met aus dem Weg, was den Geist in seinemv H Lauf aufhalten kann durch die Verläugnung,"?»>und folget dieser Grundneigung durch dieE"' volle Ueberlaßung in GOttes Hände; siehe,j so wird eben diese Grundncigung wie ein Ge-" der Liebe, so den Geist zu GOtt füh-

W« ret, gleichwie ein herabfließendes Wässerlemm den Ocean fließt, und gleichwie ein in der^ Höh-