I. Theil. 68ster Brief. 175
sich selbst fühlend schmerzlich klagen: Wie bin"kktz jch doch meiner selbst so müd! und muß michselber dennoch tragen. Man ruft: Geh ausEg« dir selber aus! Ich kann aber die Pforte nicht>R finden. Allein, das ist es eben: wer sich selbstA« nicht recht gefühlet hat, ist aus sich selbst nichtrecht ausgegangen. Man muß es erfahren,^iiß daß mans nicht könne, damit auch in diesemM Stück GOtt die Ehre gegeben werde. GOttU will und muß uns durch sich selbst heilen undW heiligen, aber nicht ohne Noth. Dieß ist,tHi meines Erachtens, der Grund der wahren aberW raren Ueberlaßung und Leidentlichkeit, wohinwohl keiner ohne Noth und Sterben gelan--k«tilget, ob sie wohl eine Quelle des Lebens und>s, itz göttlichen Friedens ist. Ach GOtt! wanntzch werden wir dir und uns nicht mehr im WegeIM stehen? Und, wann wirst du es gar seyn inM uns, ia alles in allen? Werde es ewiglich,Äs Amen!
I«! B Jch will mich nicht entschuldigen; ich schrei-
W be einfältig, wie es in die Feder kommt. Nsch-W! mals begehre ich in JEsu Namen die wertbe-Bß sie Frau Gräfinn, und die sämmtliche hoch-„,l,gräfliche Familie zu grüßen, und verharrezS' durch Gnade
Der werrhesten Frau Gräfinn
schwacher Mitbruder.
Der