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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
170
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Geistliche Briefe.

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Grund ansehen, und gerne zum Ziel Hin-weisen.

Es geschieht nicht ohne göttliche Ver-hangniß, Direktion und Mitwirkung, daßbald in diesem, bald in jenem Lande, Kitund (L>ramm ein Erweckungsgerausch, wie einSmrmwind, sich erhebet, eine Zeitlangsauset, und manche zum Guten rege macht.Zwar isis nicht ohne, daß bei dem meistenTheil, so wohl der Werkzeuge als der Er-,weckten, sich öfters viel Menschliches, SektWchrisches, und Unlauteres mit einmischet: den-G»"noch laßt sich die langmüthige Liebe herunter, ich, s<und segnet die gutgemeynte gebrechliche Arbeit. MnKurz! es wird ein Netz ausgeworfen, MW,»eine Menge beschlossen. Nach einiger Zeit « Hwirds allmahlig stille, und scheinet abzuneh- Mimmen. Viele, die ohne gründliche Verände-!:^!-,rung, nur so mit ins Gedränge kommen,Mikehren wieder zurück; Rechtschaffene sehenimmer klärer die Gebrechlichkeit der vorigenWirksamkeit ein; das Netz zerreißt, und einjeder geht seinen Weg. Will dann nun mehldie Weisheit den Rechtschaffenen dadurchRaum geben, und sie locken zum tieferenAufmerkcn und Einkehren, ihre sanfte Stim-me im Grunde zu hören, welche bei dem vori-gen Getümmel nicht so wohl konnte wahr»genommen werden?

Also ordnet und scheidet die göttlicheWeisheit alles fein zu ihrer Zeit, wie inSgemein, also auch ins besondere. Was vorhin

erwecket,