Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
169
Einzelbild herunterladen
 

I. Theil. 66ster Brief.

^ immer ferne bliebe, und die edle schwacheGnadenkräfte in unnützen Dingen verschwen-dete.

, Was, und in so weit, etwas das suchende"G Gemürh gerade zu, zur Absterbung derKreatur, des sinnlichen und eigenen Gebenshinleitet; was, und in so weit etwas das... Herz nähret, stärket und sammlet, und die-MM Hebe und Hochachtung der gegenwärtigenLiebesmajesiät einflösset: das ist ja alles allerAnnehmung werth, wie gering und äußerlich^ auch sonst eine Sache in ihr selbst seyn möchte.

Wollte man nur den Baum aus seinen Früch-W ren erkennet! lernen, so würde man bald ent-M» scheidet: können , ob und wie fern manchesGewirk und Getümmel im Geistlichen demReich Christi förderlich oder hinderlich wäre.mH Ein unerleuchtetes ungeübtes Auge glaubtschm! wohl nimmer, wie groß die Unfähigkeit einesKM Adamskindes sey, zum wesentlichen Um-M gang und zur Gemeinschaft mit seinem GOtttld« iind Ursprung; und, wie so tief und lang-, W müthig dieses ewige Gut sich zu uns herun-tzM ter laßen und uns gänglen müße, damitSin» alles Vermischte mehr und mehr abfalle, undMt wir ihm recht nahe, und geschickt für ihnMt werden. Er übersiehet tausend Thorheiten,De führet den aufrichtigen Sinn hindurch,A Ä und weiß alles zu seiner Zeit zu scheiden.Haben wir dieses zum Theil in uns selbsterfahren , so werden wir bescheidentlich mit^ andern verfahren, und die gute Absicht undM L s Grund