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Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
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Geistliche Briefe.

Es verleihe uns solches der HErr! daß, obauch unser Leib gekreuziget, und unsereSeele betrübet, dennoch unser Geist stälsfreudig und stille bleibe in unserm GOtt,bis wir über ein Kleines dahin kommen, dauns kein Leid mehr wird berühren ewiglich!Dieses mit meinem gar schwachen Haupt ge-schrieben, laße der HErr euch und mir geseg-net seyn; dann da unsere Krankheiten fast ei-nerlei sind, so mag uns auch einerlei Arzneidienen. Gedenket meiner, wie auch eurernicht vergisset

Euer schwacher Milbruder.

IMich A

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Der Z9ste Brief.

Leiden und Einkehren sind der Weg zum unschal'digen Kinderstand. »W

Indem er gelitten, hat er Gehorsamgelerner.

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Geliebte Schwester!

HVeyne nicht, daß ich deiner je vergessein^ dem HErrn. Ich habe Mitleiden mitdeinen Leiden, die dir sowohl außer, alsauf deinem Krankenbette begegnen; wün-sche dir auch oftmals den Beistand undSegen des Heilandes darinnen zu, damit

du

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