I. Theil. 58ster Brief. 14?
welche und wie viele Sündenelenden, Müh-'er Z« seligkeit, Jammer und Norh siehet der HErr'Wz nicht an seinen armen abgewichenen Geschö-,i>gj pfen in diesem Augenblick auf der ganzen>Gk Welt! Nichts desto weniger lebt er in ebendiesem Augenblick von dem allen unberührt,>!«; in der stillen Ewigkeit eben herrlich, eben selig,ich eben zufrieden, eben liebens-und anbethungs-mitz würdig von Ewigkeit zu Ewigkeit; ja, er wirdIG auch wirklich aufs höchste geliebet, angebe-ntt s« tket und verherrlichet von allen Engeln undleuch Seligen in eben dem Augenblick, da so vielM Elenden sich in uns und außer uns befinden.MM Ach! sollte dann diese Seligkeit unsers GOt-miq tes unser Herz nicht mehr berühren und ein-W, nehmen, als die zeitliche Leiden und ElendenM der Kreaturen? Was liegt an dem Geschöpf,wann der Schöpfer bleibt, der er ist? Zumwenigsten laß das Fünklein seiner Liebe, soM er uns mitgelheilet, so viel auf unfern Geist^ vermögen, daß wir nun und dann das Ge-M schöpf, und wie es demselben gehet, verges-sei, und nicht achten, und uns ersenken,M verlieren und ausbreiten in der unveränder-M lichen Seligkeit unsers GOttes. Er hat zuM dem Ende auch uns einen Geist gegeben,'' der durch die Gnade JEsu wieder eine offeneThür hat, in die Ewigkeit einzugehen, undM mit ihm, dem höchstseligen Geist, Gemein-schast zu haben, zu seiner völligen Beruht-es Sung, damit wir, mitten unter den Beklem-mungcn dieser Welt, Friede bätten in Jdm.
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