Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
145
Einzelbild herunterladen
 

k. Lheil. zgster Brief. 14;

R den Grund eindringe, damit ihr nicht gar zusehr dadurch beweget, beunruhiget, niederge-r! k schlagen, verdunkelt, und also auch der Leibsch« dadurch noch mehr untüchtig und schwach ge-lUh macht werde.

8 Sehet die Dinge nicht auf eine menschli-^ che Weife an, sondern in GOtt und in dessenWillen, der alles regiret, und auch was ausßE eigener Schuld verdorben wird, dennoch wie->!^ der gut macht, und zum Beßten seiner armen^ Geschöpfe wendet. Opfert in diesem Glauben^ die Leiden der Eurigen der Erbarmung desHErrn auf, bittend, daß es ihnen dazu mögeisl» gesegnet seyn!

, H- In Ansehung Eurer selbst äußerlich.

, «ki Weil eure Leibesconstitution gegenwärtigso schwach und empfindlich ist. Und ich auchMi!» nicht sehe, daß eure beständige Gegenwart dachü im Hause irgend wozu helfen kann; so solltehchichs nicht undienlich finden, wenn ihr, so>D lang gegenwärtige Unruh währet, euch so,B lang irgend wohin retiriren könntet, wann'W GOtt eine Gelegenheit dazu Vorkommen ließ,M bis man hernach GOttes Willen etwa nähererkennen möchte. Eure Aeltern werden viel-leicht nichts dawider haben, daß ihr so langeK beiseit gehet, eurer Gesundheit wegen. Soll-,, ten die Aeltern gar dawider sepn, so wäre esA ru bedenken.

Erst.B.l-Th.

K