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Geistliche Briefe.
GOtt schmücket, und der keine Nahrung mehrin dieser Eitelkeit suchet!
Da es dann, geliebte Schwester! derewigen Weisheit gefällt, euch auf diese drei-fache Weise zugleich, nämlich durch Armuch,Verachtung und Leiden , in die Gleich,förmigkeit mit JEsu einzuführen; so habedieses wenige zum wohlmeynenden Rathund Unterricht, auf Begehren, darreichen sol-len, wornach ihr euch, so wohl äußerlichals innerlich, in diesen bedrängten Umständenin etwa durch den Beistand der Gnade rich-ten könntet.
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I. In Ansehung der Hausgenossenäußerlich.
Rathet, helfet, und tröstet sie, in ihrenVerlegenheiten, es sey durch euch selbst, oderdurch andere, so viel GOtt Weisheit, Ver-mögen und Gnade darreichet; und, was ihrnicht helfen, oder ändern könnt, solches la-stet unbekümmert gehen, wie es gehet, glau-bend, daß GOtt solches auch nicht voneuch fodert. Insbesondere vergesset nicht,nun und dann'sie zu erinneren, aufGOltesHand und Endzweck zu sehen, und alles zumHeil ihrer Seelen anzuwenden.
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In Ansehung derselben innerlich.
Hütet euch, so viel GOtt Gnade gibt,daß das billige Mitleiden, so ihr mit ihnenund ihrem Zustand habt, nicht zu tief in
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