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Geistliche Briefe.
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was ich davon in mir befinde; man würde erunrechtmäßiger Weise für eine Demurh in miransehen, da ich doch von dem Wesen diesergöttlichen Tugend noch wohl weit entfernetbin. Ach! hätten wir wesentliche Demuch,so hätten wir auch wesentlich GOtt und einenparadiesischen Frieden.
Meinen Leibeszustand anlangend, so jstsdie Wahrheit, daß ich etliche Wochen her sehrschwach gewesen. Mit einem schleichenden EFieber gingen gepaaret Entkräftung derNam Mund Lebensgeister, und große Schwachheit Ä,!des Haupts, so, daß meine Gedanken etliche nmal plötzlich vergingen; wiewohl ich noch kei-Dum völligen Tag, meines Wissens, gelegen,sondern immer dabei herum gegangen bin, unddem Nächsten meine gebrechliche Dienste in Metwa habe leisten können. Mangel der Ruhe Mund der Einsamkeit mag wohl vieles mit daz» Wthun; und weil dieß deutlich genug sähe, und L»mir auch öfters die Tüchtigkeit mangelte: so:Mhabe meine erhaltene Briefe viel unbeantwortet HMliegen laßen, auch in etwa den Zuspruch abge- sGlehnet, so viel sichs füglich thun ließe. A
Nun ists acht oder zehen Tage, GOtt il«„Lob! merklich besser, wiewohl ich noch schwach Kibleibe. Was der HErr mit mir vor hat, ist tzmir unbewußt. Ich begehre mich ihm auftzZeit und Ewigkeit zu überlaßen, und in seinerpurm Erbarmung mich ganz zu verlieren. Erist allmächtig; er ist allgütig; er ist allweise,mich völlig zu reinigen, und nach seinem Ge-fallen