I. Theil. 42ster Brief. 109
^ Er, der mitleidige Hohepriester, der inallem versuchet ist, und wohl weiß, wie dirjetzt zu Muthe ist, der unterstütze im Verborge-mn, zur geduldigen Ausharrung im Leiden und^ im Vertrauen! Er stehe dir zur Seiten; Er sey^ dir innig-nahe, auch in der Stunde deines^ Hingangs; Er gebe dir endlich ewige Ruhe undHerrlichkeit in seiner vollkommenen Genießling,bei der Menge der viel tausend Engel, undGeister der vollkommenen Gerechten! DaselbstZO hoffe auch ich, wiewohl unwürdig, dich ewig->W lieh wieder zu sehen und zu lieben vor GOttesSich Angesicht. Hiemit nehme ich einen kurzen Ab-SM schied von dir, und lege dich und deinen Geistals« in die Hände des himmlischen Vaters hinein,hech Amen^jEsus!
Sich!
lN « L— - -—..
ZA
EM
KU!
ZO
t,
Der Haste Brief.
Flüchtigkeit alles Zeitlichen. Nothwendigkeit ei-ner völligen Abgeschiedenheit. Trost über denHingang unserer Freunde.
In der Gnade ZEsu geliebte Freundin»!
1 tnser Leben in der Zeit ist wohl recht einPilgerwandel. Die stille Ewigkeit, dieuns durch JEsu Tod im Geiste aufgeschlos-sen, ist die endliche Ruhestadt der wahrenFremdlinge, was sichtbar ist, ist vergäng-lich ; das Beßte in demselben kommt und
gehet.