Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
106
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Der Hvste Brief.

An dieselbe; daß fie ihren Leidenskrlch vollendswillig austrinken solle.

fter!

Herzlich geliebte Freundinn und Schwer

>tt, vertraue ich, wird es an dem nöthi-gen Zufluß seiner Gnade nicht ermang-le« laßen, daß du die Freimüthigkeit desGlaubens und den Ruhm der Hoffnung in dieunendliche Liebe JEsu wirst bis zum Ende festhalten können. Ja, das wird er selbst thun,der auch um unsert willen in allen Bedräng-nissen Leibes und der Seele gewesen, damiter uns helfen und Mitleiden mit unfernSchwachheiten haben könnte. So trinke danndoch vollends den Kelch, welchen nicht einFeind oder Fremder, sondern dein Vater dirHegeben hat, nach seiner unausforschlichenWeisheit und Liebe, dich selbst und alles Unge-mach unaufhörlich in die Gemeinschaft derLeiden JEsu, deines Erlösers, aufopfernd,dem HErrn zu allem Gefallen.

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Die Ungestaltheiten der Natur, und dieBeschwerden des äußeren Menschen, wollenbisweilen den Geist matt machen und beneblen:aber der kindliche Glaube kehret sich nicht an

dich

k.k,'