Geistliche Briefe.
richt in deinen Wegen ermangeln wird; sswird doch vielleicht die Liebe und das guteVertrauen zu uns machen, daß auch unsereReden dir angenehm, und mit GOtt nütz-lich sc»n mögen.
Se» zufoderst versichert, daß GOttesHand und Führung mit darunter sey, beideiner gegenwärtigen Todigkeit, Hurtigkeit,ja Gefühl deines Verderbens; weil dir jaalles Unlautere zur Last ist, und du nach dei-nem innersten Willen herzlich gern nach allemWohlgefallen GOttes seyn willst. Nimm esdeßwegen doch nicht anders als in Liebe, daßdir der liebe GOtt deine natürliche Un-empfindlichkeit und Todigkeit im Geistlichenwas fühlen laßt: ohne Zweifel thut ers zudeinem Beßten. Wenn es uns in unferngeistlichen Uebungen allewege so wohl vonstatten gehet, so werden uns manchmal dieäußere oder innere Wirksamkeiten, und dieVergnügungen, so wir dabei verspüren, zueinem Aufenthalt, zur wahren Innigkeit undVereinigung mir GOtt im Geist zu gelan-gen: da man, auch unvermerkt, zu viel indem Eigenen bleibt, und nicht stille genugwird, GOttes Werk und Züge im Geistwahrzunehmen. Nun gedenke, wie gut esder liebe Vater mit dir vor hat, der dir nurdas Schlechtere nimmt, um dir zu seinerZeit was Besseres zu geben, nämlich seinewesentliche Gemeinschaft im Geist! Und da-hin ist es auch angesehen, daß er dich dein
tiefes
-Z
WD!
W
I!»,"
MI
M
«l
ßä