Druckschrift 
Bd. 1 = Th. 1 (1798)
Entstehung
Seite
91
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I. Theil. zzster Brief. 91

di« s>! wohl unwürdig, Wunder in uns thun; dennlüliüi seine Lust ist bei den Kindern der Menschen.ll>U Zu allen Zeiten hat er noch Seelen gefunden,mch- die ihm allein ihre Herzen zur Wohnung ein-tich gaben. Jetzt will fast ein jeder mit GOtttheilen. O Liebe! solltest du nun keine Hei-ligen haben, so mache uns dann zu solchen;unsere Elenden und Unfähigkeiten hinderenW dich ja nicht; deine Ehre wird dadurch mehriW bekannt, je mehr Widerstand an unserer Seiteist. Fahrein Gnaden fort, beuge, erweiche,s>e» leere aus, zerstöre und bilde uns nach deinem

rlchj Gefallen, damit du ewig in uns und an uns

M Ruhm haben mögest, Amen!

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Gefühl unseres tiefen Verderbens. NutzbarkeitMil der Demuth. Völlige Ueberlaßung an GOtt.

§ In der Gnade ZEsu geliebte Freundinnund Schwester!

weißst schon, daß uns dein BriefleinWsK ^ wohl Zur Hand gekommen, und waruns lieb, etwas von deinem Aeußeren undB Inneren dadurch zu vernehmen; weil wir alsGlieder, einer an des andern Leiden undFreuden Theil nehmen sollen. Ob es dir nun> wohl da im Hause nicht an nöthigem Unter-

richt

Der ZZste Brief.