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Geistliche Briefe,
Mutter, so wird sie schon Acht geben aufunsere Wege; sie wird uns auf ihren Hän-den tragen, daß wir unfern Fuß nicht aneinen Srein stoßen Ein Kind der göttli-chen Vorsehung sollte billig nicht leicht einenAugenblick voraus denken. Wer sich in die-sem Stück nicht in Acht nimmt, sondernstaks zurück und voraus denkt, dessen Ge-müt!) ist immer unruhig: wer aber im Ge-genwärtigen bleibet, der findet immerdar Zeitgenug, sich mit GOtt zu beschäfftigen; denn,wann er ein Werk anfängt, so ist es ihminwendig, als wann ers schon zu Ende ge-bracht hätte. Ach Herr! wie weit bin ichnoch davon! Hilf uns glauben! Gleichwieuns aber die Ueberlaßung an die göttlicheVorsehung unbekümmert macht, wegen desZukünftigen, so wird sie uns nicht wenigergeduldig und treu machen in Ansehung desGegenwärtigen. Alles, was uns von al-len Seiten/und alle Augenblicke begegnet,kommt nicht von Osten oder Westen,sondern von der weisesten Hand der gött-lichen Vorsehung zu unftrm Beßten, (Röm.8 , 28. Wcish. 7, 12.) Wer sollte den»nicht in allem geduldig und wohl zufriedenseyn? Ach HErr! daran erinnere du uns,so oft uns in diesem Jahr, oder sonst, wasSeltsames oder Bitteres begegnet,
Daß wir dieses Jahr noch erleben, undandere nicht, kommt eben so wenig von un-gefähr, sondern nach der ewigen Verord-nung
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